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Ob Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenreduktion (Peak-Shaving), Kosteneinsparung durch dynamischer Stromtarife, Notstromversorgung oder Insellösungen – Großspeicher bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten und sind ein zentraler Baustein moderner Energiesysteme.
Sie ermöglichen innovative Konzepte wie Mieterstrommodelle, Quartierspeicher oder das schnelle Laden von E-Fahrzeugen. Gleichzeitig tragen netzdienliche Speicher zur Stabilisierung des Stromnetzes bei.
Unsere Speicherlösungen sind zyklensicher, skalierbar und werden anschlussfertig geliefert – inklusive Batteriemodule, Wechselrichter und intelligenter Regeleinheit. Über eine benutzerfreundliche App behalten Sie jederzeit den Ladezustand und die Leistungsdaten im Blick. Dank automatischer Preisoptimierung profitieren Sie zusätzlich von dynamischen Stromtarifen und nutzen Energie dann, wenn sie am günstigsten ist.
In enger Zusammenarbeit mit führenden Herstellern planen und dimensionieren wir Ihren Stromspeicher exakt nach Ihrer PV-Anlage, Leistungsanforderung und Verbrauchssituation – für maximale Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.
Ob für Mitarbeiter- oder Kundenparkplätze, Unternehmen, Hotels oder das Gastgewerbe – die Anforderungen an Ladesysteme für E-Fahrzeuge und einen passenden Abrechnungsservice sind sehr unterschiedlich. Ladezeiträume, voraussichtliche Fahrzeugzahlen und benötigte Ladeleistungen müssen sorgfältig abgeschätzt werden.
Wir beraten Sie umfassend: von der Beschaffung und Auswertung relevanter Unterlagen (z. B. von Stromnetzbetreibern oder Energieversorgern) bis hin zur Bewertung des Standorts für Ladesäulen, einschließlich AC-Anbindung und Kabelverlegung. Zudem entwickeln wir geeignete Messkonzepte und prüfen alle Fördermöglichkeiten für Ladeinfrastruktur, wobei wir Sie aktiv bei der Antragstellung unterstützen.
Möchten Sie Ihre Wärmepumpe auch zum Kühlen nutzen? Kein Problem! Sole/Wasser-Wärmepumpen können neben dem Heizen auch für passives Kühlen eingesetzt werden – mit minimalen Betriebskosten.
In größeren Tiefen ist das Erdreich im Sommer deutlich kühler als die Umgebungsluft. Über einen im Sondenkreislauf integrierten Platten-Wärmetauscher wird diese kühle Temperatur auf den bestehenden Heiz- bzw. Kühlkreislauf übertragen. Der Verdichter der Wärmepumpe bleibt dabei inaktiv und steht weiterhin vollständig für die Warmwasserbereitung zur Verfügung.
Falls passives Kühlen mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe nicht möglich ist, prüfen wir gerne aktive Kühlsysteme mit Luft/Wasser-Wärmepumpen, die im Sommer als reversible Wärmepumpe die Kühlung im Gebäude unterstützen. So können Sie Ihre bestehende Anlage ohne große Investitionen für Kühlung und Temperierung nutzen und gleichzeitig auf extreme Wetterereignisse wie anhaltende Hitze vorbereitet sein.
Die Effizienz hängt dabei oft von der Kompatibilität des Wärme- und Kühlsystems im Gebäude ab. Wir übernehmen für Sie die Konzeption, Begleitung und Fördermittelabwicklung für die gesamte Anlage.
Photovoltaik-Fassadenanlagen sind bautechnische Gestaltungselemente mit dem zusätzlichen Nutzen der Energieerzeugung. Ob hinterlüftete Kaltfassaden mit Glas/Glas-Modulen oder Warmfassaden mit Dünnschicht-Modulen, die PV-Module gehören auch dank farbiger Oberflächen schon zum festen Bestandteil vieler optisch ansprechender Fassaden.
Wir zeigen die Möglichkeiten einer Fassadenanlage für Ihr Wohn-, Büro- oder Geschäftsgebäude auf und führen eine Ertragsabschätzung für Ihre Anwendung durch. Mit unserer langjährigen Erfahrung in Architektur und Photovoltaik können wir gezielt Vorschläge ausarbeiten und die technische Umsetzbarkeit einer gebäudeintegrierten PV-Anlage prüfen. Unser Kontakt zu Modulherstellern erlaubt die Auswahl passender Module unter Berücksichtigung neuester Entwicklungen in Technik und Design. So wird die PV-Fassadenanlage das optische Highlight ihres Gebäudes.
Mit einem betrieblichen Lastmanagement werden Energiebezugsspitzen durch priorisierte Abläufe und ein übergeordnetes Prozessleitsystem effektiv vermieden. So lassen sich hohe Kosten für Spitzenleistungen aus dem Netz deutlich reduzieren.
Flexible Prozesse und Arbeitsabläufe werden gezielt geplant, um Spitzenlasten am Netzanschlusspunkt zu vermeiden. Droht dennoch eine Überschreitung der Grenzlast, werden zuvor definierte Verbraucher, wie Lüftungs- oder Klimaanlagen, kontrolliert reduziert oder abgeschaltet.
Leistungsstarke Stromspeicher ergänzen das System, senken kurzfristige Lastspitzen, stabilisieren das Netz und reduzieren Netzentgelte.
Die Einführung eines Lastmanagementsystems erfordert umfassende Kenntnisse über Arbeitsabläufe und verursachende Lasten. Wir unterstützen Sie bei der Implementierung, analysieren Ihre Lastdaten, planen den Speicher optimal und begleiten die Umsetzung – alles aus einer Hand.
Eine Klimadecke ermöglicht sowohl das Heizen als auch das Kühlen in einem System. Beim Heizen überzeugt sie durch gleichmäßige Wärmeverteilung und ein behagliches Raumklima – ganz ohne Zugluft und mit geringerer Staubaufwirbelung. Dank niedriger Vorlauftemperaturen lässt sich die Klimadecke ideal mit einer Wärmepumpe betreiben.
Die Heizung arbeitet nach dem Wärmestrahlungsprinzip: Oberflächen unter der Decke werden durch Infrarotstrahlung erwärmt. Mit einem passenden Klimaprofilsystem können die leichten Metall-Verbundrohre unkompliziert direkt in die Decke integriert werden.
Beim Kühlen funktioniert das Prinzip umgekehrt: Die von kaltem Wasser durchflossene Decke nimmt die Wärme aus dem Raum auf, wodurch sich Fußboden, Wände und Einrichtungsgegenstände angenehm abkühlen.
Mit der zunehmenden Nutzung von E-Autos, die ohnehin über leistungsstarke Batterien verfügen, eröffnen sich neue Möglichkeiten für Vehicle-to-Home (V2H) und Vehicle-to-Grid (V2G).
V2H – Fahrzeug als Hausstromspeicher:
Bidirektionales Laden ermöglicht, bis zu 70 % der Batteriekapazität eines E-Autos für den Stromverbrauch im Gebäude zu nutzen. Besonders in Kombination mit PV-Anlagen oder dynamischen Stromtarifen kann so der Eigenverbrauch optimiert werden. Einige Hersteller bieten zudem Vehicle-to-Load (V2L)-Funktionen an, um direkt Geräte oder Werkzeuge über das Auto mit Strom zu versorgen.
V2G – Fahrzeug als Netzspeicher:
Zukünftig können E-Auto-Besitzer ihre Batteriekapazität teilweise dem Stromnetz zur Verfügung stellen und so zur Netzstabilisierung beitragen – gleichzeitig lässt sich damit Einkommen erzielen. Mehrere Tausend E-Autos könnten so als virtuelles Kraftwerk kurzfristige Netzschwankungen ausgleichen.
Die V2G-Technologie befindet sich jedoch noch in der Anfangsphase, und politische sowie regulatorische Rahmenbedingungen müssen noch weiter entwickelt werden.