Aktuelles

Energieeffizienz im Unternehmen Rudolf Storz GmbH, Emmingen Liptingen

Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen-Killingen schloss im Mai eine weitere Energieberatung mit einem zufriedenen Kunden ab. Bei dem beratenen Unternehmen Rudolf Storz GmbH in Emmingen Liptingen handelte es sich um einen medizintechnischen Produktionsbetrieb für die Herstellung chirurgischer Instrumente. Das Unternehmen plant die Errichtung eines neuen Produktions- und Bürogebäudes, auf dessen Dachfläche eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von bis zu 124 kWp vorgesehen ist. Mit der PV-Anlage würde sich für die Firma der Strombezug aus dem Netz reduzieren und allein im ersten Jahr würde dies einer Einsparung von rund 15.000 € entsprechen. Zudem würden durch den Eigenverbrauch des PV-Stroms jährlich 35 t CO2 eingespart. Des Weiteren wurde eine Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED betrachtet, mit der die installierte Leistung der Beleuchtung um ca. 60 % reduziert würde. Außerdem wurde die Bereitstellung von Heizwärme im Unternehmen betrachtet. Derzeit bezieht das Unternehmen Fernwärme aus dem Bioenergiedorf Emmingen und nutzt zusätzlich den vorhanden Ölkessel für die Wärmeversorgung. Verglichen mit der Wärme aus Heizöl werden bei der Fernwärme aus Biogas und Holzhackschnitzel je Kilowattstunde Strom ca. 200 g CO2 eingespart. Daher ist ein hoher Anteil Heizenergie aus Fernwärme zu empfehlen. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.

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EU sieht Ausbauziele für Erneuerbare in Gefahr

In der Stromerzeugung und beim Heizen werden erneuerbare Energien immer wichtiger. Minister Altmaier zeigt sich optimistisch. Die EU hingegen ist besorgt und ermahnt Deutschland. Die Europäische Union befürchtet, dass sie ihr Ziel für 2020 für den Ausbau klimafreundlicher Energie verfehlen könnte. Das liegt auch an Deutschland, denn hierzulande und in anderen Ländern lahmt aktuell der Ausbau. Darauf weist der Europäische Rechnungshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Prüfbericht hin. Die Experten kritisieren die Förderpolitik und fordern Auktionen zum Ausbau der Kapazitäten, mehr Bürgerbeteiligung, weniger bürokratische Hürden und bessere Stromnetze. Die EU hatte sich im Kampf gegen den Klimawandel das Ziel gesetzt, bis 2020 insgesamt 20 Prozent der gesamten Energie für Strom, Wärme, Kälte und Energie (Bruttoendenergieverbrauch) aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Bis 2017 waren den Angaben zufolge 17,5 Prozent erreicht. Deutschland lag 2017 hingegen erst bei 15,5 Prozent. Laut Umweltbundeswelt stieg der Wert 2018 auf 16,6 Prozent. Allerdings liegt das deutsche Ziel auch nicht bei 20, sondern bei 18 Prozent. Dennoch müssen Deutschland und sieben andere Staaten aus Sicht der Rechnungsprüfer deutlich mehr Tempo machen, um ihre Zusagen für 2020 noch zu schaffen. Sechs weitere Staaten dürften ihre Ziele sogar gänzlich verfehlen. Mit Blick auf das EU-Gesamtziel sei man skeptisch, erklärte der Rechnungshof. Hoher Anteil an Erneuerbaren Trotz des Nachholbedarfs zeichnen aktuelle Zahlen auf den ersten Blick ein anderes Bild. So werden neu errichtete Wohngebäude immer häufiger mit erneuerbarer Energie beheizt. Im vergangenen Jahr war das bei zwei Dritteln der neugebauten Häuser in Deutschland der Fall, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. In 47,2 Prozent der Gebäude war sogar die primäre Energiequelle erneuerbar. Meist wurden dafür Thermieanlagen wie Wärmepumpen oder Erdwärme genutzt, die Wärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich entziehen. Erstmals waren damit die alternativen Energieträger häufiger primäre Energiequelle als Gas, das bislang die Rangliste angeführt hatte. Gas folgt nun auf Platz zwei mit einen Anteil von 43 Prozent. Häufig wurden erneuerbare Energieträger auch als sekundäre Quelle genutzt. Dort waren dann Solaranlagen (15,1 Prozent) und Holz (14,7) die häufigste Wahl der Bauherren. „Hohe Versorgungssicherheit“ Auch in anderen Sektoren macht sich Hoffnung breit. So sieht Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Stromversorgung in Deutschland im Zuge der Energiewende als sicher an. „Die Energienachfrage in Deutschland ist jederzeit gedeckt, sodass ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleistet ist“, heißt es im zweiten Fortschrittsbericht zur Energiewende, den Altmaier der Regierung vorlegt hatte und den das Bundeskabinett am Donnerstag beschloss. Auch im internationalen Vergleich gehöre Deutschland mit einer konstant hohen Versorgungsqualität zur Spitzengruppe. Für ein Gelingen der Energiewende – müsse aber der Ausbau der Stromnetze beschleunigt werden, heißt es in dem Bericht von Minister Altmaier. „Der beschlossene Netzausbau muss zügig umgesetzt werden.“ Der an Nord- und Ostsee erzeugte Windstrom soll in den Süden fließen. Deutschland steigt bis Ende 2022 aus der Atomkraft aus und will die Kohleverstromung bis 2038 beenden. Der Ausbau der Netze kommt derzeit nicht schnell genug voran, auch weil es vor Ort viele Proteste gegen neue Leitungen und Masten gibt. Den Netzausbau macht auch der europäische Rechnungshof als eines der Hauptprobleme in Deutschland aus. Denn trotz des hohen Anteils an Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung – im März und im Mai lag der Wert bei über 50 Prozent – geht ein Teil dieses Stroms durch die fehlende Netzabdeckung verloren. Die Netzkapazitäten reichen demnach oftmals nicht aus, um überschüssigen Strom, der in Norddeutschland produziert wird, in den Süden zu transportieren. Stattdessen müsse der Strom in die Nachbarländer umgeleitet werden. Dadurch lässt sich ein Teil des Unterschieds zwischen dem laut Rechnungshof zu geringen Wert für den Bruttoenergieverbrauch und der Stromerzeugung erklären. Allgemein machten die Prüfer des Rechnungshofs zudem das Problem aus, dass zu Beginn der Förderung der Erneuerbaren zu hohe Subventionen vorgesehen gewesen seien, was steigende Strompreise oder Haushaltsdefizite zur Folge gehabt habe. Als die EU-Staaten die Förderungen 2014 dann gesenkt hätten, habe dies das Vertrauen der Investoren erschüttert und den Markt einbrechen lassen. Nach 2014 habe sich der Ausbau demnach stark verlangsamt.   Quelle: faz.net

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Wir planen etwas …

Bei uns geht's rund denn wir planen etwas Neues! Ein neues Wohn- & Bürogebäude soll entstehen. Wir befinden uns derzeit in der Planungsphase und werden immer wieder über Neuigkeiten rund um den aktuellen Stand unseres neuen Projektes informieren!

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Erneuerbare Energien wuchsen 2018 um 171 Gigawatt

Weltweit erreichte die gesamte Erzeugungskapazität für erneuerbare Energien Ende letzten Jahres 2.351 Gigawatt – rund ein Drittel der gesamten installierten Stromkapazität. Der Trend zu erneuerbaren Energien geht unaufhaltsam weiter und setzte sich auch im vergangenen Jahr 2018 fort. Nach Angaben der International Renewable Energy Agency (IRENA) lag der globale Zubau der Kapazität für erneuerbare Energien bei 171 Gigawatt. Das entspricht einer Wachstumsrate von 7,9 Prozent – insbesondere getragen durch zusätzliche Solar- und Windkraftanlagen. Ein Drittel der globalen Stromerzeugung stammt nun aus erneuerbaren Energiequellen. Der rasante Aufstieg von erneuerbarer Energie hat auch mit dem technischen Fortschritt zu tun – so werden Photovoltaikmodule immer leistungsstärker wie dieser Cleanthinking-Artikel belegt. Dazu können erneuerbare Energien auch immer besser gespeichert werden, wie diese Geschichte von Cleanthinking.de beweist. Die Statistik der erneuerbaren Energien 2019 von IRENA zeigt Wachstum in allen Regionen der Welt, wenn auch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Während Asien 61 Prozent der gesamten neuen Anlagen für erneuerbare Energien ausmachte und die installierte Kapazität für erneuerbare Energien um 11,4 Prozent anstieg, war das Wachstum in Ozeanien mit einem Anstieg von 17,7 Prozent im Jahr 2018 am stärksten. Afrika belegte mit einem Wachstum von 8,4 Prozent den dritten Platz knapp hinter Asien. Fast zwei Drittel aller im Jahr 2018 neu hinzugekommenen Stromerzeugungskapazitäten stammten aus erneuerbaren Energien, angeführt von Schwellen- und Entwicklungsländern. Durch ihren überzeugenden Business Case hat sich die erneuerbare Energie als die Technologie der Wahl für neue Stromerzeugungskapazitäten etabliert. Das starke Wachstum im Jahr 2018 setzt den bemerkenswerten Trend der letzten fünf Jahre fort, der einen anhaltenden Wandel hin zu erneuerbaren Energien als Motor der globalen Energiewende widerspiegelt. IRENA-Generaldirektor Adnan Z. Amin Die Analyse von IRENA verglich auch das Wachstum der Erzeugungskapazität erneuerbarer Energien mit dem Wachstum nicht erneuerbarer Energien, hauptsächlich fossiler Brennstoffe und Kernkraft. Während die nicht erneuerbare Erzeugungskapazität in Europa, Nordamerika und Ozeanien seit 2010 um rund 85 GW abgenommen hat, ist sie im gleichen Zeitraum sowohl in Asien als auch im Nahen Osten gestiegen. Seit 2000 ist die nicht erneuerbare Erzeugungskapazität (durchschnittlich) um rund 115 GW pro Jahr gewachsen, ohne dass ein Trend nach oben oder unten erkennbar ist. Im Detail: Wachstum erneuerbare Energien nach Erzeugungsart Wasserkraft: Das Wachstum der Wasserkraft verlangsamte sich 2018 weiter, wobei nur China 2018 eine beträchtliche Menge an neuer Kapazität (+8,5 Gigawatt) zuführte. Windenergie: Die globale Windenergiekapazität stieg 2017 um 49 Gigawatt. Den größten Anteil am Ausbau der Windenergie haben weiterhin China und die USA mit Zuwächsen von 20 Gigawatt bzw. 7 Gigawatt. Andere Länder, die um mehr als 1 Gigawatt expandierten, waren es: Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien und Großbritannien Bioenergie: Drei Länder trugen mehr als die Hälfte zum relativ geringen Ausbau der Bioenergiekapazitäten im Jahr 2018 bei. China erhöhte die Kapazität um 2 Gigawatt und Indien um 700 Megawatt. Auch in Großbritannien wurde die Kapazität um 900 Megawatt erhöht. Solarenergie: Die Solarstromleistung stieg im vergangenen Jahr um 94 Gigawatt (+ 24 Prozent). Asien dominiert weiterhin das globale Wachstum mit einem Anstieg von 64 Gigawatt (rund 70% der globalen Expansion im Jahr 2018). Dazu trugen vor allem China, Indien, Japan und die Republik Korea bei, die den Trend des Vorjahres beibehalten haben. Weitere wichtige Zuwächse gab es in den USA (+8,4 Gigawatt), Australien (+3,8 Gigawatt ) und Deutschland (+3,6  Gigawatt ). Weitere Länder mit erheblichen Expansionen im Jahr 2018 gehörten dazu: Brasilien; Ägypten; Pakistan; Mexiko, Türkei und die Niederlande. Geothermische Energie: Die Geothermie stieg 2018 um 539 MW, wobei der größte Teil des Ausbaus in der Türkei (+219 MW) und Indonesien (+137 MW) erfolgte, gefolgt von den USA, Mexiko und Neuseeland. Weltweit erreichte die gesamte Erzeugungskapazität für erneuerbare Energien Ende letzten Jahres 2.351 Gigawatt – rund ein Drittel der gesamten installierten Stromkapazität. Den größten Anteil hat die Wasserkraft mit einer installierten Leistung von 1.172 Gigawatt – rund die Hälfte davon. Den größten Teil des Restes machen Wind- und Solarenergie mit Kapazitäten von 564 Gigawatt bzw. 480 Gigawatt aus. Andere erneuerbare Energien umfassten 121 Gigawatt Bioenergie, 13 Gigawatt Geothermie und 500 Megawatt Meeresenergie (Gezeiten-, Wellen- und Meeresenergie).   Quelle: www.cleanthinking.de

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Happy Father’s Day

Allen Daddys wünschen wir heute einen wunderschönen Vatertag! Ihr seid die Superhelden ohne Umhang !!!

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