Wie erklär ich’s meinem Kind?

Spätestens in der Grundschule wenn Kinder in der 1 oder 2 Klasse sind werden sich die Kinder im Rahmen des Unterrichts mit der Umwelt und Umweltschutz auseinandersetzen. Dann kommt auch die Frage nach der Bedeutung erneuerbarer Energien. Um diese zu erklären, zeigen wir Eltern wie Sie das Kindern erklären können.

Der Begriff: erneuerbare Energien steht für besondere Arten, um Strom zu gewinnen. Diese erweisen sich als unerschöpflich, da sie beispielsweise mit Wind oder Wasser funktionieren. Aus dem Grund setzen sich die Bezeichnungen „nachwachsende oder nachhaltige Energien“ durch.

Was sind erneuerbare Energien und wie funktionieren sie?

Mehrere Wege bieten die Möglichkeit, erneuerbare Energien zu fördern. Diese entstehen aus:

  • Windkraft,
  • Wasserkraft,
  • der Verbrennung von Biogas oder Holz,
  • Erdwärme oder
  • Sonnenstrahlung.

Bildet sich Elektrizität aus unerschöpflicher Energie, handelt es sich um grünen Strom. Ein weiteres Synonym lautet Ökostrom. Im Vergleich zu klassischen Lösungen bieten erneuerbare Energien zwei Vorteile. Der erste Vorzug besteht in der stetigen Verfügbarkeit.

Beispielsweise bleibt Windenergie nutzbar, solange Wind existiert. Der zweite positive Effekt zeigt sich durch das Fehlen von Kohlendioxid. Das als CO2 symbolisierte Element begünstigt die Erderwärmung. Energien, die Kohlendioxid nicht freisetzen, sind daher gut für die Umwelt.

Energie aus Wind-, Wasser- oder Meereskraft gewinnen

Damit Windenergie entsteht, braucht es Wind. Dieser entsteht durch die Sonne. Diese erwärmt die Luft, sodass sich starke Luftströme bilden. Diese treiben ein Windrad und einen damit verbundenen Generator an. Dieser erzeugt den elektrischen Strom. Kritiker bemängeln, dass die großen Windräder die Landschaft verschandeln. Zusätzlich sterben durch die Rotation der Blätter unter Umständen Vögel.

Entstammt die erneuerbare Energie aus einem Wasserkraftwerk, resultiert sie aus sich drehenden Turbinen. Sie betreiben Generatoren, die den Strom erzeugen. In einem Flusskraftwerk entsteht diese Energie gleichmäßig rund um die Uhr.

Alternativ nutzen die Menschen Speicherkraftwerke, um Energie zu gewinnen. In diesen ermöglicht eine Klappe die Dosierung des Wasserstroms. Dadurch entsteht die Elektrizität zu dem Zeitpunkt, den die Kraftwerkbetreiber wünschen. Um bei Bedarf einen Wasserstrom in Gang zu setzen, bedarf es Speicherseen. Diese setzen große Gebiete unter Wasser.

Eine Form der Wasserkraft stellt die Meereskraft dar. Diese nutzen die Menschen an Meeresküsten, an denen die Gezeiten auftreten. Die Eltern erklären, dass diese sich Ebbe und Flut nennen. Sie erläutern ihrem Nachwuchs, warum die Gezeiten entstehen. Die Strömung im Meer bildet sich aufgrund der Erdrotation. Durch die Meeresströmung gelingt der Antrieb der Generatoren und die Erzeugung grünen Stroms.

Neue Energie aus Verbrennung von Holz und Biogas

Teilweise entsteht Wind- und Wasserenergie zu Zeitpunkten, an denen der Mensch sie nicht braucht. Um die Stromerzeugung zu kontrollieren, eignen sich beeinflussbare Wege. Zu diesen gehört beispielsweise das Verbrennen von natürlichen Rohstoffen wie Holz oder Erdgas. Bis in die heutige Zeit benutzen Wohnungs- und Hausbesitzer teilweise einen Ofen, um die eigenen vier Wände zu beheizen. In der Industrie kommen ebenfalls Holz oder Holzkohle als Brennstoffe zum Einsatz.

Eine Alternative bildet das Biogas. Es besteht als natürliche Hinterlassenschaft von Tieren, Mist und Jauche. Zusätzlich dient Bio-Abfall zu Verbrennungszwecken. Diese Abfälle entstehen als Beispiel auf Bauernhöfen oder in der Küche. Beispiele sind:

  • Obstkerne,
  • Gemüseschalen oder
  • Fischreste.

Kompostieren die Menschen die Biomasse, zersetzen kleinste Lebewesen die Rückstände. Ein brennbares Gas entsteht. In einem Speicher aufbewahrt, nutzen es die Kraftwerkbetreiber, wenn sie es benötigen.

So entsteht nachhaltige Energie aus Sonnenstrahlung

Ein Großteil der erneuerbaren Energie entsteht durch das Sonnenlicht. Sonnenkollektoren fangen die Sonnenstrahlen ein. Sie wandeln diese in elektrischen Strom um. Moderne Kollektoren ermöglichen die Stromerzeugung auch, wenn Wolken die Sonne verdecken. In der Nacht liegen sie still.

Welche Vorteile und Nachteile bringen nachhaltige Energien?

Erneuerbare Energien schützen die Umwelt. Durch sie bilden sich keine schädlichen Endstoffe. Aus dem Grund wünschen sich zahlreiche Staaten, diese Energien zu fördern. Jedoch kostet es mehr, Strom aus Wind- oder Wasserkraft als aus Kohle zu erzeugen. Unter normalen Umständen würden die Menschen den nachhaltigen Strom aus Kostengründen nicht kaufen. Daher springen die Staaten ein, um nachhaltige Energien finanziell zu fördern und Kostenunterschiede auszugleichen.

Die Geldhilfe nennt sich Subvention. Sie ermöglicht es den Menschen, den grünen Strom zu einem ähnlichen Preis wie Strom aus klassischer Energiegewinnung zu kaufen. Kritiker der nachhaltigen Energie glauben, dass diese Art der Stromgewinnung zulasten der Bürger geht. Diese geben einen Teil ihres Einkommens ab, um die Ausgaben des Staates zu decken. Für viele Menschen überwiegen die Vorzüge des Ökostroms. Im Gegensatz zur Energiegewinnung durch Kohle oder Atomkraft entsteht durch nachwachsende Energie keine gesundheitliche Belastung.

 

Quelle: www.netpapa.de