Kategorie: Energieberatung

Austauschprämie für alte Ölheizungen

Ölheizkessel sollen ab 2026 grundsätzlich nicht mehr eingebaut werden dürfen. Als Anreiz zum Austausch alter Ölheizungen durch ein klimafreundliches Modell soll eine attraktive Prämie locken. Das hat das Kabinett mit dem Gebäudeenergiegesetz beschlossen.Den Primärenergiebedarf von Gebäuden zu minimieren – das ist ein Ziel des Gebäudeenergiegesetzes. Dieses Gesetz soll ein neues, einheitliches, aufeinander abgestimmtes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten, Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zu ihrer Wärme- und Kälteversorgung bieten. Die Energieeinsparungen sollen erreicht werden, indem:der Energiebedarf eines Gebäudes durch effiziente Anlagentechnik und einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz begrenzt und der verbleibende Energiebedarf zunehmend durch erneuerbare Energien gedeckt wird.Die Bundesregierung setzt mit dem Entwurf eines sogenannten Gebäudeenergiegesetzes entsprechende Vereinbarungen des Koalitionsvertrages, des Wohngipfels 2018, des 

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Energieberatung für den Mittelstand – Jetzt Förderung beantragen!

Die Energiewende ist im vollen Gange: der Kohleausstieg ist beschlossen, der weitere Ausbau erneuerbarer Energien geplant und der Umstieg zur Elektromobilität soll so schnell wie möglich vollzogen werden. Dennoch wird Deutschland seine hoch gesteckten Ambitionen vermutlich nicht erreichen. Das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, gilt jetzt bereits als verfehlt und auch das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 wird von vielen Experten angezweifelt. Deshalb ist es umso wichtiger, die erzeugte Energie zumindest nicht zu verschwenden.Energieberatung unterstütztEnergiesparen hilft dabei nicht nur der Umwelt, sondern entlastet auch den Geldbeutel. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie macht dies an einem Beispiel aus der Praxis deutlich: allein durch eine neue, bedarfsgesteuerte Lichtnutzung sparte ein Möbelhaus bis zu 7000 Euro – im Jahr. Durch das Programm „Energieberatung Mittelstand“ möchte der Bund vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen beim Energie sparen unterstützen.Warum Energieberatung?Um wirklich das volle Energiesparpotenzial auszuschöpfen, lohnt sich die Beratung durch einen unabhängigen Energieeffizienz-Experten. Dieser ermittelt zunächst, wo und wie sich grundsätzlich in Ihrem Unternehmen Energie einsparen lässt und wie wirtschaftlich die einzelnen Optionen dabei ...

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Wie geht es weiter nach dem EEG?

Fraunhofer ISE befragt Besitzer der frühen EEG-geförderten PV-Anlagen:Im Jahr 2000 wurde das EEG-Gesetz mit dem Ziel verabschiedet, die Entwicklung von Stromerzeugungstechnologien aus erneuerbaren Energien wie die Photovoltaik zu fördern, Energieimporte zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben. Besitzern von Solaranlagen wurde eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz zugesichert. Anfang 2021 laufen nun die ersten EEG-Vergütungen aus. Im Rahmen des SINTEG Projekts »C/sells« ruft das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE die Besitzer von älteren PV-Anlagen auf, an einer Befragung zu Betriebsoptionen nach dem EEG teilzunehmen.Die Umfrage wendet sich vor allem an jene Betreiber, deren PV-Anlagen bis 2025 aus der EEG-Förderung fallen und die nun vor der Frage stehen, wie sie ihre Anlage zukünftig wirtschaftlich betreiben. Das Fraunhofer ISE untersucht die künftigen Betriebsformen für solche Alt-Anlagen. Dabei geht es den Forschenden auch um die Frage, inwieweit die Anlagen weiter einen Beitrag zu Energiewende leisten können:»Viele Betreiber alter PV-Anlagen sind verunsichert darüber, wie sie nach Ablauf der 20 Jahre EEG-Förderung mit ihrer Anlage verfahren sollen. Dabei könnten Haushalte mit PV-Anlagen vor dem Hintergrund fluktuierender Stromeinspeisung aus Solar- und Windanlagen sogar einen Beitrag zur Netzstabilität und damit...

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Wie erneuerbarer Strom die Wärmewende voranbringen kann

Beim Thema Klimawandel wird vor allem über die CO2-Emissionen im Verkehrs- und Strombereich gesprochen. Dabei ist der Wärmesektor in Deutschland für etwa die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Ein Handeln ist unbedingt erforderlich und die Technologien hierfür gibt es bereits, wie die neue Animation der AEE zeigt.Die Zahlen sind eindeutig: Fast 1300 Milliarden Kilowattstunden verbraucht der Wärmebereich jedes Jahr in Deutschland. Damit entfällt fast 50 Prozent des Endenergieverbrauchs auf die Bereitstellung von Wärme und Kälte. Der Wärmesektor ist daher auch ein entscheidender Baustein in der Energiewende, denn lediglich 13.9 Prozent der Energie für diesen Bereich wird von Erneuerbaren Energien geliefert. Dabei gibt es bereits Technologien, die Dekarbonisierung hier bereits jetzt stark vorantreiben können – unabhängig von dem Bau von Null-Energiehäusern oder der Sanierung von Gebäuden. Mittels Sektorenkopplung – der Verknüpfung von erneuerbarer Stromerzeugung mit Wärmeverbrauch und Mobilitätsbedarf – kann die Wärmewende vorangebracht werden.Beitrag zur Flexibilisierung des Energiesystems Darüber hinaus würde der Einsatz von erneuerbarem Strom bei Wärmepumpen oder beispielsweise bei Power-to-Heat-Anl...

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Energieeffizienz im Unternehmen Rudolf Storz GmbH, Emmingen Liptingen

Beim Thema Klimawandel wird vor allem über die CO2-Emissionen im Verkehrs- und Strombereich gesprochen. Dabei ist der Wärmesektor in Deutschland für etwa die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Ein Handeln ist unbedingt erforderlich und die Technologien hierfür gibt es bereits, wie die neue Animation der AEE zeigt.Die Zahlen sind eindeutig: Fast 1300 Milliarden Kilowattstunden verbraucht der Wärmebereich jedes Jahr in Deutschland. Damit entfällt fast 50 Prozent des Endenergieverbrauchs auf die Bereitstellung von Wärme und Kälte. Der Wärmesektor ist daher auch ein entscheidender Baustein in der Energiewende, denn lediglich 13.9 Prozent der Energie für diesen Bereich wird von Erneuerbaren Energien geliefert. Dabei gibt es bereits Technologien, die Dekarbonisierung hier bereits jetzt stark vorantreiben können – unabhängig von dem Bau von Null-Energiehäusern oder der Sanierung von Gebäuden. Mittels Sektorenkopplung – der Verknüpfung von erneuerbarer Stromerzeugung mit Wärmeverbrauch und Mobilitätsbedarf – kann die Wärmewende vorangebracht werden.Beitrag zur Flexibilisierung des Energiesystems Darüber hinaus würde der Einsatz von erneuerbarem Strom bei Wärmepumpen oder beispielsweise bei Power-to-Heat-Anl...

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