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Wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann – Tipp 3 / 7

Bewusst konsumieren - Kaufen bis zum Umfallen, shoppen bis der Arzt kommt – die Kritik am Konsumismus ist nicht neu. Wegen der Klimakrise aber gewinnt sie neue Aktualität. So kauft der Durchschnittsverbraucher heute 60 Prozent mehr Kleidung als vor 20 Jahren, hat das World Economic Forum berechnet. Gleichzeitig gehen zehn Prozent der weltweiten Emissionen auf die Modeindustrie zurück. Dabei muss man eigentlich nicht immer mit der Mode gehen, um stilvoll gekleidet zu sein, schreibt Modebloggerin Katherine Ormerod. Wer klimafreundlicher konsumieren möchte, kann sich vor dem Kauf eines Produktes fragen: Brauche ich das? Ist es langlebig? Kann ich stattdessen etwas Altes reparieren? Oder könnte ich es aus zweiter Hand bekommen oder tauschen? In Berlin gibt es zahlreiche Änderungsschneidereien und Schuster, die die Lebensdauer von Kleidung verlängern. Die Schneiderinnen von „Bis es mir vom Leibe fällt“ in Schöneberg haben aus dem Upcycling von Kleidung sogar ein preisgekröntes Geschäftsmodell gemacht. Seltener, aber durchaus erreichbar, sind Repaircafés. Man muss allerdings Zeit zum Selberreparieren haben – ein Gut, das oft knapper ist als Geld. Klimagase kann man mit bewusstem Konsum sehr viel sparen: 11,5 Tonnen CO2 verursacht jeder Deutsche pro Jahr. Davon entfallen 1,7 Tonnen auf Lebensmittel, 2,4 auf Heizung und Strom, 2,1 auf Mobilität und 4,6 Tonnen auf Sonstiges. Klimawirkung: 5/6; Aufwand: 3/6 Quelle: Tagesspiegel

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Wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann – Tipp 2 / 7

Stromanbieter wechseln - Kaum etwas ist einfacher, als grünen Strom zu bestellen. Nur ein paar Mausklicks und: fertig. Dabei helfen Internetportale wie Verivox oder Stromvergleich. Nach der Eingabe der Personenzahl im Haushalt, Postleitzahl und Stromverbrauch öffnet sich eine lange Liste möglicher Anbieter. Jetzt unter „Filter“ die Option „Ökostrom“ anklicken. Immer noch bleibt dann eine große Zahl Anbieter übrig, aus denen man auswählen kann. Der nächste Schritt ist schon das Bestellformular. Wie beim Wechsel des Telefonvertrags kümmert sich der neue Anbieter um alle Formalitäten. Die Stromlieferung geht normal weiter. Aber Achtung: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom, es gibt große Unterschiede. Siegel wie das Grüner Strom Label e.V., von Ok Power oder vom TÜV garantieren, dass der Stromanbieter nur Strom aus erneuerbaren Energien anbietet und in neue Anlagen investiert. Dann hat der Wechsel mehr Klimawirkung, als wenn der Anbieter Zertifikate für Wasserkraftstrom aus Norwegen kauft oder den Ökostrom neben einem normalen Tarif mit Atom- und Kohlestrom vertreibt. Tarife mit Vorauszahlungen oder Nachlässen in den ersten Monaten sollte man ausblenden. Zum Verständnis: Nach dem Wechsel kommen keine persönlichen Grünstromeinheiten ins Haus. Sie werden aber bilanziell abgerechnet. Grüne Tarife gibt es außerdem auch für Gas. Das macht fürs Klima sogar mehr aus, wenn man eine Gasetagenheizung hat, denn der Stromverbrauch macht von den energiebedingten Emissionen nur einen kleinen Teil aus. Klimawirkung: 2/6; Aufwand: 1/6 Quelle: Tagesspiegel

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Wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann – Tipp 1 / 7

Gesünder essen - Die Menschen in den Industrienationen essen zu viel Fleisch, obwohl das ungesund ist und schlecht fürs Klima. Besonders die Produktion von Fleisch von Wiederkäuern verursacht viele Treibhausgase, ein Steak so viel wie 50 Portionen Gemüse. Auch Milchprodukte heizen das Klima an. Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte dagegen sind klimafreundliche Lebensmittel. Kleine Schritte für passionierte Fleischesser: Öfter mal auf Wildschwein zurückgreifen, denn dafür müssen keine Futtermittel angebaut werden und es ist kein Wiederkäuer wie die Rehe. Oder zur Tradition des Sonntagsbratens zurückkehren, dafür hochwertiges Bioschweinefleisch kaufen und den Fleischkonsum ansonsten zurückfahren. Wichtig ist auch, keine Lebensmittel zu verschwenden. Denn bei ihrer Herstellung und entlang der Lieferketten sowie beim Verrotten entstehen ebenfalls Klimagase. Außerdem sollte man saisonal und regional einkaufen, also möglichst keine Erdbeeren im Winter oder Äpfel aus Neuseeland, wenn es welche aus dem Alten Land gibt. Die Umstellung auf eine vegetarische oder flexitarische Ernährung ist nicht ganz einfach: Man muss anders einkaufen und anders kochen. Dafür winkt ein schöner Lohn: Vegetarier leiden seltener unter Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen und leben etwas länger. Klimawirkung: 4/6; Aufwand: 3/6 Quelle: Tagesspiegel

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Konzept zur Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik bei SANUM-Kehlbeck in 27318 Hoya

Im Januar 2019 haben wir für SANUM-Kehlbeck in Hoya, Niedersachsen, ein PV-Konzept zur Eigenversorgung erstellt. Die SANUM-Kehlbeck GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches, familiengeführtes Pharmaunternehmen in Niedersachsen mit einem naturheilkundlich ausgerichteten Arzneimittelsortiment und vertreibt diese in über 40 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter in zwei Werken auf insgesamt ca. 10.000 m2 Produktionsfläche. Mithilfe einer Aufdachanlage in Süd-Ausrichtung von knapp 200 kWp Gesamtleistung soll ein Teil des Energiebedarfs durch nachhaltig vor Ort erzeugten und eigenverbrauchten Strom gedeckt werden. Durch Abfangen der Leistungsspitzen um die Mittagszeit kann zusätzlich durch eine Reduktion des maximalen Leistungsbedarfs ein erheblicher Anteil der jährlichen Stromkosten gespart werden. In jedem Fall führen die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht nur zu einer nachhaltigen CO2-Einsparung sondern ebenfalls durch Kostenreduzierung zu langfristigen Wettbewerbsvorteilen und erhöhter Planungssicherheit für die Firma SANUM-Kehlbeck. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für die tolle Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

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Erneuerbare Energien: Landkreis Dillingen startet Sonnenkampagne

Regenerative Energien werden im Landkreis Dillingen noch zu wenig genutzt, wie eine Studie ergeben hat. Der Landkreis will gegensteuern. Mit einer "Sonnenkampagne" wirbt er für den Bau von Photovoltaikanlagen. Auf den Dächern vieler Privathäuser schlummert Potenzial. Darauf will der Landkreis Dillingen mit einer sogenannten Sonnenkampagne aufmerksam machen. Der Landkreis hat dazu ein "Solarpotenzialkataster" erstellt. Es ist auf der Homepage des Landratsamts zu finden und besteht aus Luftbildern der einzelnen Häuser im Landkreis. Außerdem werden Daten bereitgestellt: Die Bürgerinnen und Bürger können zum Beispiel nachlesen, ob ihr Haus eher im Schatten oder in der Sonne liegt und wie die Dachneigung ist. Hilfe bei der Planung einer Photovoltaikanlage Auf Basis dieser Informationen können die Hausbesitzer ihre Photovoltaikanlage planen. Dabei wird auch ausgewertet, wie hoch die Baukosten sind und wie lange es voraussichtlich dauern wird, bis sich die Anlage amortisiert hat. Zusätzlich lädt der Landkreis zu mehreren Informationsabenden zum Thema ein. Der erste findet am 28. Januar in Höchstädt a.d. Donau statt. Hier der Link zum Artikel: https://www.br.de/nachrichten/bayern/erneuerbare-energien-landkreis-dillingen-startet-sonnenkampagne,RFoKAHN  

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