Aktuelles

Energieeffizienz in der Bio-Metzgerei Hoflieferant, Rudersberg-Steinenberg

Im Dezember 2018 führte die WALTER konzept energie GmbH eine vom BAFA geförderte Energieberatung im Mittelstand für die Bio-Metzgerei Hoflieferant im Produktionsstandort Rudersberg-Steinenberg durch. Die Metzgerei spezialisiert sich auf regionale Bio-Produkte und hat ihren Verkaufsstandort in Feuerbach bei Stuttgart. Der Schwerpunkt der Energieberatung wurde auf Wunsch des Kunden auf die Sanierung des Dachs und auf die Betrachtung der Heizung gelegt. Bei der Dachsanierung wurde die Sanierung nach EnEV Standard mit dem nach KfW verglichen. Da der KfW Standard höhere Dämmanforderungen hat steigen somit auch die Investitionskosten - dafür gibt es einen Investitionszuschuss. Der direkte Vergleich zeigte, dass sich die Mehrkosten der KfW Variante innerhalb von 10 Jahren amortisieren. Bisher wurde das Gebäude durch eine Elektronachtspeicherheizung beheizt und das Warmwasser wurde mit Durchlauferhitzern erwärmt. Die Nachtspeicherheizung und Durchlauferhitzer sind wartungsarm jedoch sind die Stromkosten erheblich, weshalb hier ein großes Einsparpotential vorhanden ist. Der Metzgerei wurde empfohlen die vorhandene Heizung mit einer Pelletheizung im Verbund mit einer Luft-/Wasser- Wärmepumpe zu ersetzen. Hiermit können jährlich mehr als die Hälfte der Heizkosten gespart werden und als Nebeneffekt wird nachhaltig CO2 eingespart. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.

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Signifikante Effizienzsteigerung ohne Beeinträchtigung der Produktion bei der Metzgerei Mödl in Prittriching

Anfang Dezember haben wir im Rahmen einer geförderten Energieberatung für mittelständische Unternehmen wieder einmal aufgezeigt, dass Effizienzmaßnahmen auch ohne Beeinträchtigung des Produktionsablaufs funktionieren können. In den letzten drei Jahren fiel der Fokus der Metzgerei Mödl immer stärker auf das Mittagessen-Catering für Schulen und Kindergärten, sodass der Familienbetrieb heute über 3.000 Portionen pro Tag in einem Umkreis von über 50 km liefert. Dementsprechend hoch ist der Zeit- und Leistungsdruck in den frühen Morgenstunden, um bedarfsgerecht alle Lieferstellen versorgen zu können, sodass bei diesem Projekt ausdrücklich keine Beeinträchtigung des Produktionsablaufs gewünscht war. Bisher wurden die Industriespülmaschinen am Standort mit Kaltwasser versorgt, welches  dann bedarfsgerecht elektrisch erhitzt wurde. Durch den hohen Spüldurchsatz benötigen die Maschinen somit immense Mengen Strom pro Jahr. Abhilfe kann hier die Warmwasserversorgung über die Zentralheizung schaffen, die die Wärmebereitstellung deutlich schneller und kosteneffizienter als die Maschinenboiler bewerkstelligt. Darüber hinaus kann durch einen Zusammenschluss der Kälteanlagen und die Installation einer Wärmerückgewinnung bisher ungenutzte Abwärme zur Brauchwasserbereitung verwendet werden, was den primären Energiebedarf und die Energiekosten ebenfalls nochmals erheblich reduziert. In jedem Fall führen die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht nur zu einer nachhaltigen CO2-Einsparung sondern ebenfalls durch Kostenreduzierung zu langfristigen Wettbewerbsvorteilen und erhöhte Planungssicherheit für die Metzgerei Mödl. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für die tolle Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

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Energie erzeugen, speichern und selbst nutzen

Martin Grath zu Gast bei der Walter konzept energie GmbH Ellwangen. Die Firma Walter konzept energie GmbH ist für Martin Grath keine Unbekannte: Erst im Oktober starteten die Ellwanger Spezialisten für erneuerbare Energien die Arbeit für eine PV-Anlage für die Heidenheimer Verkehrsgesellschaft (hvg). Von der Kompetenz des Unternehmens überzeugte sich der Heidenheimer Abgeordnete bei einem Besuch in seinem Betreuungswahlkreis. Seniorchef Wolfgang Walter präsentierte gemeinsam mit seinem Sohn, Geschäftsführer Wolfgang Walter jun., sein Unternehmen als überregionalen Player in Sachen Photovoltaik, Energiespeicher und Energieberatung. Darüber hinaus erläuterte Seniorchef Walter das Projekt bei der hvg: Mit dem aus der Photovoltaik-Anlage gewonnenen Strom sollen zukünftig drei Elektrobusse durch die Stadt fahren. „Das ist für uns ein sehr interessantes Projekt“, sagte Wolfgang Walter. Auch bei Martin Grath traf dieses Projekt auf große Zustimmung: „Elektrobusse machen ökologisch und die Energiewende betreffend mehr Sinn, wenn die Energie nachhaltig gewonnen wird“. Foto: Photovoltaik – nicht nur für das Dach, auch für die Fassade Von li.: Wolfgang Walter sen., Wolfgang Walter jun., Martin Grath

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Energieeffizienz im Unternehmen KUSATEC, Bühlertann

Im November 2018 wurde eine weitere BAFA geförderte Energieberatung im Mittelstand durchgeführt. Diesmal handelte es sich um das Unternehmen KUSATEC in Bühlertann - einem Hersteller für Spezialteile. Durch die geplanten Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 94 kWp sollte eine Eigenverbrauchsquote von rund 70 % erreicht werden. Der Strombezug aus dem Netz würde sich dadurch um ca. 30 % reduzieren und allein im ersten Jahr würde dies einer Einsparung von 10.000 € entsprechen. Des Weiteren wurde eine Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED betrachtet, welches eine Leistungsreduzierung von rund 60 % ergab. Bei der Hallenheizung wurden Infrarot-Dunkelstrahler empfohlen, die im Vergleich zu Heizöl-Warmlufterzeugern kostengünstiger in der Anschaffung sind und geringere Betriebskosten aufweisen. Außerdem erhöht sich der Komfort der Mitarbeiter durch die Verringerung von Zugerscheinungen und der Austrocknung der Luft. Für die Beheizung durch Warmlufterzeuger wurde der Einsatz eines Torluftschleiers für das Hallentor empfohlen. Hiermit kann durch geringe Investitionskosten der Warmluftaustritt aus dem Hallentor um bis zu 80 % verringert werden. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.

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Untersteller für Ausbau der Photovoltaik

Beim fünften Solarbranchentag Baden-Württemberg hat sich Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller für einen weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ausgesprochen. Er kritisierte die Bundesregierung für ihren aktuellen Entwurf eines Energiesammelgesetzes. Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller hat die Bundesregierung für ihren aktuellen Entwurf eines Energiesammelgesetzes scharf kritisiert. Auf dem 5. Solarbranchentag Baden-Württemberg in Stuttgart sagte er: „Wir haben dieses Jahr einen langanhaltenden Hitzesommer erlebt und ausbleibende Niederschläge sorgen für zu niedrige Flusspegel. Doch anstatt die untrüglichen Zeichen des Klimawandels ernst zu nehmen und den Ausbau der erneuerbaren Energien zu forcieren, bremst die Bundesregierung mit ihrem geplanten Energiesammelgesetz die Photovoltaik in Deutschland aus.“ Der Gesetzesentwurf gehöre daher dringend überarbeitet, betonte der Minister. Bundesregierung bremst Photovoltaik in Deutschland aus Ihm fehle insbesondere jegliches Verständnis dafür, dass die Bundesregierung die Einspeisevergütung für große PV-Anlagen kurzfristig um 20 Prozent kürzen wolle. „Die geplante, unangekündigte Sonderkürzung zu Beginn des nächsten Jahres wirft die Kalkulationen der Solar-Branche für aktuelle Projekte über den Haufen. Dies gefährdet die Existenz von Unternehmen und es gefährdet Arbeitsplätze in Deutschland.“ Der baden-württembergische Umwelt- und Energieminister forderte den anwesenden Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Thomas Bareiß, auch auf, den bestehenden PV-Zubaudeckel in Höhe von 52 Gigawatt zu streichen. „Wir brauchen in den kommenden Jahren einen deutlich stärkeren Zubau der Photovoltaik als in den vergangenen Jahren. Da die Kosten für die PV inzwischen deutlich gesunken sind, macht der Deckel schlicht und ergreifend keinen Sinn mehr.“   Bild: © dpa

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