Aktuelles

Wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann – Tipp 2 / 7

Stromanbieter wechseln - Kaum etwas ist einfacher, als grünen Strom zu bestellen. Nur ein paar Mausklicks und: fertig. Dabei helfen Internetportale wie Verivox oder Stromvergleich. Nach der Eingabe der Personenzahl im Haushalt, Postleitzahl und Stromverbrauch öffnet sich eine lange Liste möglicher Anbieter. Jetzt unter „Filter“ die Option „Ökostrom“ anklicken. Immer noch bleibt dann eine große Zahl Anbieter übrig, aus denen man auswählen kann. Der nächste Schritt ist schon das Bestellformular. Wie beim Wechsel des Telefonvertrags kümmert sich der neue Anbieter um alle Formalitäten. Die Stromlieferung geht normal weiter. Aber Achtung: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom, es gibt große Unterschiede. Siegel wie das Grüner Strom Label e.V., von Ok Power oder vom TÜV garantieren, dass der Stromanbieter nur Strom aus erneuerbaren Energien anbietet und in neue Anlagen investiert. Dann hat der Wechsel mehr Klimawirkung, als wenn der Anbieter Zertifikate für Wasserkraftstrom aus Norwegen kauft oder den Ökostrom neben einem normalen Tarif mit Atom- und Kohlestrom vertreibt. Tarife mit Vorauszahlungen oder Nachlässen in den ersten Monaten sollte man ausblenden. Zum Verständnis: Nach dem Wechsel kommen keine persönlichen Grünstromeinheiten ins Haus. Sie werden aber bilanziell abgerechnet. Grüne Tarife gibt es außerdem auch für Gas. Das macht fürs Klima sogar mehr aus, wenn man eine Gasetagenheizung hat, denn der Stromverbrauch macht von den energiebedingten Emissionen nur einen kleinen Teil aus. Klimawirkung: 2/6; Aufwand: 1/6 Quelle: Tagesspiegel

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Wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann – Tipp 1 / 7

Gesünder essen - Die Menschen in den Industrienationen essen zu viel Fleisch, obwohl das ungesund ist und schlecht fürs Klima. Besonders die Produktion von Fleisch von Wiederkäuern verursacht viele Treibhausgase, ein Steak so viel wie 50 Portionen Gemüse. Auch Milchprodukte heizen das Klima an. Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte dagegen sind klimafreundliche Lebensmittel. Kleine Schritte für passionierte Fleischesser: Öfter mal auf Wildschwein zurückgreifen, denn dafür müssen keine Futtermittel angebaut werden und es ist kein Wiederkäuer wie die Rehe. Oder zur Tradition des Sonntagsbratens zurückkehren, dafür hochwertiges Bioschweinefleisch kaufen und den Fleischkonsum ansonsten zurückfahren. Wichtig ist auch, keine Lebensmittel zu verschwenden. Denn bei ihrer Herstellung und entlang der Lieferketten sowie beim Verrotten entstehen ebenfalls Klimagase. Außerdem sollte man saisonal und regional einkaufen, also möglichst keine Erdbeeren im Winter oder Äpfel aus Neuseeland, wenn es welche aus dem Alten Land gibt. Die Umstellung auf eine vegetarische oder flexitarische Ernährung ist nicht ganz einfach: Man muss anders einkaufen und anders kochen. Dafür winkt ein schöner Lohn: Vegetarier leiden seltener unter Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen und leben etwas länger. Klimawirkung: 4/6; Aufwand: 3/6 Quelle: Tagesspiegel

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Konzept zur Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik bei SANUM-Kehlbeck in 27318 Hoya

Im Januar 2019 haben wir für SANUM-Kehlbeck in Hoya, Niedersachsen, ein PV-Konzept zur Eigenversorgung erstellt. Die SANUM-Kehlbeck GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches, familiengeführtes Pharmaunternehmen in Niedersachsen mit einem naturheilkundlich ausgerichteten Arzneimittelsortiment und vertreibt diese in über 40 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter in zwei Werken auf insgesamt ca. 10.000 m2 Produktionsfläche. Mithilfe einer Aufdachanlage in Süd-Ausrichtung von knapp 200 kWp Gesamtleistung soll ein Teil des Energiebedarfs durch nachhaltig vor Ort erzeugten und eigenverbrauchten Strom gedeckt werden. Durch Abfangen der Leistungsspitzen um die Mittagszeit kann zusätzlich durch eine Reduktion des maximalen Leistungsbedarfs ein erheblicher Anteil der jährlichen Stromkosten gespart werden. In jedem Fall führen die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht nur zu einer nachhaltigen CO2-Einsparung sondern ebenfalls durch Kostenreduzierung zu langfristigen Wettbewerbsvorteilen und erhöhter Planungssicherheit für die Firma SANUM-Kehlbeck. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für die tolle Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

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Erneuerbare Energien: Landkreis Dillingen startet Sonnenkampagne

Regenerative Energien werden im Landkreis Dillingen noch zu wenig genutzt, wie eine Studie ergeben hat. Der Landkreis will gegensteuern. Mit einer "Sonnenkampagne" wirbt er für den Bau von Photovoltaikanlagen. Auf den Dächern vieler Privathäuser schlummert Potenzial. Darauf will der Landkreis Dillingen mit einer sogenannten Sonnenkampagne aufmerksam machen. Der Landkreis hat dazu ein "Solarpotenzialkataster" erstellt. Es ist auf der Homepage des Landratsamts zu finden und besteht aus Luftbildern der einzelnen Häuser im Landkreis. Außerdem werden Daten bereitgestellt: Die Bürgerinnen und Bürger können zum Beispiel nachlesen, ob ihr Haus eher im Schatten oder in der Sonne liegt und wie die Dachneigung ist. Hilfe bei der Planung einer Photovoltaikanlage Auf Basis dieser Informationen können die Hausbesitzer ihre Photovoltaikanlage planen. Dabei wird auch ausgewertet, wie hoch die Baukosten sind und wie lange es voraussichtlich dauern wird, bis sich die Anlage amortisiert hat. Zusätzlich lädt der Landkreis zu mehreren Informationsabenden zum Thema ein. Der erste findet am 28. Januar in Höchstädt a.d. Donau statt. Hier der Link zum Artikel: https://www.br.de/nachrichten/bayern/erneuerbare-energien-landkreis-dillingen-startet-sonnenkampagne,RFoKAHN  

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Schülerproteste im Südwesten: Klimaschutz statt Unterricht

Tausende Schüler im Südwesten beteiligen sich an Demonstrationen für mehr Klimaschutz - und folgen damit einer Aktion, die aus Schweden kommt. Etwa 3.500 Jugendliche sind es zum Beispiel in Freiburg, rund 600 in Mainz, in Saarbrücken waren schätzungsweise 2.000 Schüler auf der Straße. Die Schüler fordern generell mehr Einsatz der Politik für das Klima, haben aber auch konkrete Anliegen - in Mainz zum Beispiel verlangen sie einen besseren öffentlichen Nahverkehr und mehr Grünflächen. Die Demonstrationen gehen auf eine Aktion einer schwedischen Schülerin zurück. Sie protestiert seit Monaten jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm gegen die aktuelle Klimapolitik - unter dem Motto "Fridays for Future" ("Freitage für die Zukunft").   Link zum Bericht: https://www.swr.de/swraktuell/Schuelerproteste-im-Suedwesten-Klimaschutz-statt-Schule,schuelerstreiks-100.html  

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