Aktuelles

Energieeffizienz im Unternehmen Bioenergie Sulz, Sulz am Neckar

Im April 2019 wurde eine weitere BAFA geförderte Energieberatung im Mittelstand durchgeführt. Bei dem beratenen Unternehmen Bioenergie Sulz GmbH & Co. KG in Sulz am Neckar handelt es sich um eine Biogasanlage mit Blockheizkraftwerken. Durch die geplante Photovoltaikanlage, mit einer Leistung von 30 kWp, sollte eine Eigenverbrauchsquote von rund 100 % erreicht werden. Der Strombezug aus dem Netz würde sich dadurch um ca. 13,9 % reduzieren und allein im ersten Jahr würde dies einer Einsparung von 3.000 € entsprechen. Des Weiteren wurde der Tausch der viel genutzten Pumpen auf Hocheffizienzpumpen empfohlen. Durch den Pumpentausch ergab sich eine Energieeinsparung von circa 45 % des Pumpenstrombedarfs. Letztlich wurde aufgrund von Lastspitzen, empfohlen, die Regelung der Rührwerke zu überarbeiten. Falls dennoch Lastspitzen auftreten sollten, wurde ein Stromspeicher für Peak-Shaving empfohlen. Die WALTER konzept energie GmbH aus Ellwangen bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.

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Intersolar Europe – Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner vom 15.–17. Mai 2019

Die Intersolar Europe ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner und findet jährlich auf der Messe München statt. Sowohl die Messe als auch die Konferenz konzen­trieren sich auf die Bereiche Photovoltaik, Solarthermie, Solarkraftwerke sowie Netzinfrastruktur und Lösungen für die Integration Erneuerbarer Energien. Die Intersolar Europe hat sich seit ihrer Gründung vor 27 Jahren bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform der Solarwirtschaft etabliert. Auch unser Schwester-Unternehmen WALTER konzept wird mit einem Stand vertreten sein! Diese könne Sie gerne in der Halle C4 am Stand der Allianz BIPV besuchen.

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Genießen Sie die Auszeit…

Das Team der WALTER konzept energie wünscht Ihnen einen erholsamen "Tag der Arbeit" - lassen Sie die Seele baumeln, wandern Sie durch die Wälder und genießen die Auszeit. Bildquellenangabe: Rainer Sturm  / pixelio.de

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Innovative Systeme: Mehr aus Energie machen

Der bewusste Umgang mit Energie führt zu enormen Einsparpotenzialen und schont die Umwelt. Und wer seine Immobilie energieeffizient modernisiert, zum Beispiel mit einem Mini-Blockheizkraftwerk, erhöht auch langfristig den Wert. Bis zum Jahr 2050 soll in Deutschland 50 Prozent weniger Primärenergie verbraucht werden als 2008. Dieses Ziel hat sich die Bundesregierung gesetzt. Zugleich sind laut Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums rund zehn Millionen Heizungsanlagen in Deutschland älter als zehn Jahre – und viele haben eine unbefriedigende Energiebilanz. Dadurch wird viel Energie verschenkt, was die Umwelt und den Geldbeutel belastet. Deshalb sollten die Bundesbürger „mehr aus Energie machen: Das heißt, das gleiche Ziel mit möglichst wenig Energie erreichen – und den verbleibenden Bedarf weitestgehend mit erneuerbaren Energien decken. Auf diese einfache Formel lässt sich die Energiewende bringen“, heißt es beim Bundeswirtschaftsministerium. „Das hat zwei Vorteile für Verbraucher. Wer energieeffizient handelt, stößt weniger CO2-Emissionen aus und handelt damit sehr umweltbewusst. Schließlich ist CO2 ein Treibhausgas und führt bei zunehmender Konzentration in der Atmosphäre zu einer Erwärmung des Erdklimas. Und auf der anderen Seite führt der bewusste Umgang mit Energie zu enormen Einsparpotenzialen“, sagt Jürgen Hohnen vom gleichnamigen Handwerksbetrieb aus Heinsberg, der sich konsequent auf die Energiewende und die Installation von innovativen Energiesystemen fokussiert hat. Jürgen Hohnen zeigt auf: Lagen die Ausgaben eines Privathaushaltes für Energie (ohne Kraftstoff) im Jahr 2000 in Deutschland noch bei knapp über 1000 Euro, waren es 2017 bereits fast 1700 Euro – mit steigender Tendenz. „Moderne Energiesysteme sind auf die Zukunft ausgerichtet, indem sie eine hohe Betriebsstabilität aufweisen und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen schaffen. Je nach Anlage ist es möglich, bis zu 100 Prozent der Heizkosten einzusparen.“ Der Hintergrund: Schon ein kleines Mini-Blockheizkraftwerk (Mini-BHKW) produziert bis zu 33.000 Kilowattstunden Strom jährlich. Größere Geräte schaffen bereits zwei bis 20 Kilowatt Strom je Stunde. Damit lässt sich auch ein sehr hoher Energieverbrauch kompensieren und auch das Heizen damit wird möglich. Ebenso eignet sich diese hohe Stromproduktion für den Betrieb eines Schwimmbads, einer Ladestation für E-Autos und anderer Anlagen mit einem hohen Energiebedarf, wie Hohnen berichtet. Wer mit weniger Strom auskomme, könne auch eine kleinere Brennstoffzelle einbauen. Immerhin ließen sich damit rund 13.000 Kilowattstunden Strom jährlich produzieren, die auch fürs Heizen genutzt werden können. „Die Investition amortisiert sich in der Regel nach einigen Jahren, danach kommt es zu einem spürbaren finanziellen Gewinn im Vergleich zu einem herkömmlichen Energiesystem. Dazu kommen umfangreiche öffentliche Fördermöglichkeiten. Für eine neue Heizung zum Beispiel kommen verschiedene Förderprodukte der Kreditanstalt für Wiederaufbau und Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Frage“, betont Jürgen Hohnen. Kunden können beispielsweise über den Fördertopf „Energieeffizient Sanieren“ ein Darlehen zu einem Zins von 0,75 Prozent bekommen und zusätzlich bis zu 27.500 Euro Zuschuss zur Kredittilgung erhalten. Die Förderung ist möglich, wenn Kunden eine Wohnimmobilie sanieren oder Ersterwerber von saniertem Wohnraum sind. Ebenso ist ein Investitionszuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro erhältlich. Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wird der Einbau einer Wärmepumpe zusätzlich mit bis zu 15.000 Euro pro Vorhaben bezuschusst. Der Kölner Immobilienmakler Ralf Dietrich, der im ganzen Rheinland im gehobenen Segment tätig ist, hebt hervor, dass durch eine energieeffiziente Modernisierung auch der Wert einer Immobilie nachhaltig gesteigert werden kann. „Ein- und Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen werden natürlich für Käufer interessanter, wenn sie niedrige Betriebskosten aufweisen und technisch für die kommenden Jahrzehnten ausgestattet sind.“ Moderne Energiesysteme sind kaum fehleranfällig, und es werden dadurch mittel- bis langfristig kaum Investitionen nötig. Alte Anlagen müssen zwangsläufig ausgewechselt werden, sagt Dietrich. Sein Rat: „Wer sein Objekt energieeffizient modernisieren kann, sollte diese Chance ergreifen und auch die Fördermöglichkeiten ausnutzen. Es ist eine sehr gute Investition in die Substanz einer Immobilie für die langfristige Wertsteigerung.“ Quelle: RP Online

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Wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann – Tipp 7 / 7

Politisch aktiv werden - Verbraucher können mit ihrer geballten Nachfrage viel erreichen. Aber nicht genug, um das Klima ausreichend zu schützen. Einzelne können keine Regeln wie die EU-Ökodesignrichtlinie machen, die einen sparsamen Stromverbrauch von Elektrogeräten und neuerdings auch eine bessere Reparierbarkeit vorschreibt. Verbraucher können kein Erneuerbare- Energie-Gesetz beschließen, das zu einem völlig unerwarteten Preisverfall von Sonnen- und Windenergie geführt hat. Sie können keinen Preis auf Kohlendioxid einführen oder die Massentierhaltung beenden. Das alles kann nur das Parlament. Nun muss man fürs Klima nicht gleich in eine Partei eintreten und seine Feierabende im Kreisverband verbringen. Man kann mit der untersten Stufe der politischen Willensbildung anfangen und mit seinen Nachbarn, Freunden und Bekannten über die Klimakrise reden. Das jedenfalls war die häufigste Antwort von Experten, die für die Website Crowdsourcingsustainability.com nach wirksamen Maßnahmen gegen den Klimawandel befragt wurden. Weltweit gibt es immer mehr Menschen, vor allem Jugendliche, die sich für mehr Klimaschutz engagieren. Über sie werden auch die nächsten Generationen nachhaltig erreicht. Die Grünen-Abgeordnete in Berlin-Mitte, Molina Gosch, lädt alle paar Wochen zu einer Klimawache ans Brandenburger Tor ein: „Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Kraft man hat, wenn man sieht, dass auch andere besorgt sind“, sagt sie. Klimawirkung: 6/6; Aufwand: 6/6 Quelle: Tagesspiegel

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